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Romana



Eingefangene Welten I: Videogramme einer Revolution
03. Oktober 2011 19:00 Uhr
Deutsches Kulturzentrum (str. Universitatii 7-9)

Dokumentarfilm 
D 1992
Regie: Harun Farocki, Andrei Ujica

Die Revolution 1989 in Rumänien bleibt auch über 20 Jahre später noch umstritten. Viele sehen in ihr eine geheimnisvolle Realität, eine Lüge oder auch nur eine Verschwörung.

Mit klarem Blick geben zwei Meister der filmischen Analyse ein authentisches Bild der Revolution wider. Der deutsche Dokumentarfilmer Harun Farocki und der rumänische Autor Andrei Ujica schufen mit „Videogramme einer Revolution“ ein Meisterwerk über das Verhältnis von politischer Macht und Medien. Der Dokumentarfilm zeigt anhand öffentlicher und privater Videoaufnahmen die zehn Wendetage in Temeswar und Bukarest: vom ersten Aufstand, dem Sturz des Diktators bis zu seiner Hinrichtung. Das Fernsehen wird zum Mittelpunkt der Revolution.

Harun Farocki ist ein multimedialer Grenzgänger. Er ist Herausgeber der Zeitschrift "Filmkritik" und gilt als einer der bedeutensten Dokumentarfilmer und Medienkünstler in Deutschland. Andrei Ujica wurde in Temeswar geboren und lebt seit 1981 in Deutschland, wo er nach vielen wegweisenden Dokumentarfilmprojekten als Professor an der staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe tätig ist.

Rumänisch mit deutschen Untertiteln.
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