Dokumentarfilmreihe
Neue Techniken und innovative Formate verhelfen dem
Dokumentarfilm der letzten Jahre zu ungekannter Frische. Junge
Dokumentarfilmer verabschieden sich von der traditionellen Form des
Dokumentarfilms und suchen neue Wege. Ein gefilmtes Interview,
kombiniert mit Archivaufnahmen und einer lehrerhaften
Erzählerstimme genügen heute nicht mehr, um für Aufsehen im Bereich
Dokumentation zu sorgen.
Die Filmreihe zeigt moderne Dokumentarfilme, die die
Möglichkeiten der neuen Medien nutzen, aufregend und ästhetisch ein
Thema eingrenzen und gleichzeitig dem Ideal der Dokumentation immer
näher kommen, nämlich mit so wenig Kommentar und Wertung das zu
zeigen, was ist. Die fünf Dokumentationen der Reihe drehen sich um
aktuelle Themen, wie die Probleme der Globalisierung, das
Verhältnis von Medien und Gesellschaft oder modernes Arbeitsleben.
Die Spannbreite reicht von außergewöhnlichen, aber dennoch mit
traditionellen Mitteln komponierte Filme bis hin zu
Dokumentationen, die die traditionellen Grenzen des Films schon
beinahe ganz verlassen und eher Medieninstallation oder
Experimentalfilmen ähneln.
Mo, 03.10., 19 Uhr – Videogramme einer Revolution (D 1992,
Regie: Harun Farocki/Andrei Ujica)
Di, 04.10., 19 Uhr - Workingman’s Death (D 2005, Regie: Michael
Glawogger)
Mi, 05.10., 19 Uhr - Darwin’s Nightmare (AU, F, BE, D 2004,
Regie: Hubert Sauper)
Do, 06.10., 19 Uhr - My beautiful Dacia (RO 2009, Regie: Stefan
Constantinescu, Julio Soto Gurpide)
Fr, 07.10., 18:30 Uhr – Vergessene Fahnen (D 2007, Florian
Thalhofer)
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