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Deutsche Filmtage in Klausenburg: "Die fetten Jahre sind vorbei" (D 2004), Regie: Hans Weingartner
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11. Dezember 2007 15:00
Uhr
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Kino Arta-Eurimages (str. Universităţii 3)
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Die "Deutschen Filmtage Klausenburg" sollten einen Einblick bieten
in das Leben von jungen Leuten gestern und heute in Deutschland.
Drei aktuelle Filme aus Deutschland wurden zwischen dem 10. und dem
12.12. gezeigt: Im Film "Gegen die Wand" von Fatih Akin geht es
zunächst um die Lebens- und Liebesgeschichte der 20-jährigen Türkin
Sibel und somit auch um die Lebensumstände der zweiten Generation
von Migranten in Deutschland. "Die fetten Jahre sind vorbei"
thematisiert durch die Geschichte einer Entführung den Konflikt
zwischen der 68er-Generation und der heutigen Jugend. Die tragische
Geschichte von Sophie Scholl in "Sophie Scholl - Die letzten Tage"
führt uns schließlich in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück.
Alle drei Filme hatten in Deutschland einen großen Publikumserfolg
und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Am 11.12. um 17:00 Uhr zeigten wir:
Die fetten Jahre sind vorbei, engl. UT; 126 min
Deutschland (2004)
Regie: Hans Weingartner; Drehbuch: Katharina Held, Hans
Weingartner
In den Hauptrollen: Daniel Brühl, Julia Jentsch
Die Freunde Jan und Peter haben eine höchst ungewöhnliche
Methode gefunden, um ihre Unzufriedenheit über die ungerechte
Güterverteilung in der kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft zum
Ausdruck zu bringen: Sie brechen in die Villen reicher Leute ein,
verrücken Möbel, hängen Bilder um und hinterlassen kleine Zettel
mit Botschaften wie "Sie haben zu viel Geld!". Als Jan eines Nachts
mit Peters Freundin Jule, die sich in ihn verliebt hat, in das Haus
des Managers Hardenberg einsteigt, dem die mittellose Jule Geld
schuldet, passiert etwas Unvorhergesehenes: Sie werden von
Hardenberg überrascht. In ihrer Panik schlagen sie ihn nieder und
verschleppen ihn mit Peters Hilfe auf eine kleine Berghütte. Dort
entwickelt sich zwischen den drei jungen "Revolutionären" und dem
Millionär eine eigenartige Beziehung.
Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Goethe-Instituts
und des Cinema Arta-Eurimages (RomaniaFilm) Klausenburg statt.
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