Und was meinen die Teilnehmer zur Reise? Zehra Wellmann: Die journalistische Aus- und Fortbildungsreise durch EuRopas Osten war für mich eine wertvolle und bedeutsame Erfahrung, da sie mir eine praktische Seite meines Studiums vermittelt hat, und damit Perspektiven aufgezeigt, wie oder was ich mal arbeiten könnte. Zudem habe ich viel über Rumänien selbst gelernt - mein Horizont hat sich also in Bezug auf meine Möglichkeiten als auch in Bezug auf mein Bild von Rumänien erweitert. Die Recherchearbeit und der Kontakt mit den Menschen waren sowohl persönlich als auch beruflich außerordentlich bereichernd. Leider ist nur wenig Zeit geblieben, um die Recherchematerialien schon während der Reise in journalistische Produkte umzusetzen. Ich bedaure dies, aber im Nachhinein hat es gut geklappt, die Materialien nach der Reise aufzuarbeiten und die Zeit während der Reise eher für die Recherche zu nutzen, die ja wirklich, anders als die Aufbereitung, örtlich gebunden ist. Das Konzept der Reise finde ich nach wie vor überwältigend gut und profitabel, sowohl für Journalisten als auch für Studenten. Die Umsetzung und sinnvolle Nutzung des Konzepts hängt natürlich immer von den Teilnehmern ab. Ich bin sehr froh, die Möglichkeit gehabt zu haben, an dem Projekt teilzunehmen. Bianca Nemeş: Es war eine einmalige Gelegenheit für uns Studenten an diesem Projekt teilnehmen zu können. Wir haben sehr viel, was uns nur theoretisch beigebracht wurde, praktisch wahrgenommen. Wir haben im TV-Team erleben können wie anstrengend und vielseitig die Arbeit im Fernsehen sein kann. Ständig mit Menschen im Kontakt zu sein, mit ihnen kommunizieren zu versuchen, ist herausfordernd, aber es hilft dir dennoch sehr viel in deiner Entwicklung als Journalist. Als Journalist haben wir erlebt, dass die Verantwortung sehr wichtig ist, in allem was wir machen. Im Großen und Ganzen haben mir alle unsere Aktivitäten sehr viel Spaß gemacht und Spaß ist auch wesentlich, wenn man langfristig durchhalten will. Bianca Crăciun: Die Journalistenreise war für mich etwas wahnsinnig Wichtiges. Ich glaube vor allem, dass wir in den nächsten Jahren keine ähnliche Gelegenheit an der Uni haben werden. Ich war Teil des TV-Teams und jeden Tag lernte ich was Neues. Ich habe während der zwei Wochen nur das gemacht, was ich mir auch in der Zukunft wünsche: mit Menschen gesprochen, neue Leute und Ortschaften kennen gelernt, Interviews geführt und fachliche Erfahrungen gesammelt. Nach so einer Reise kann man sagen, dass wir einen wichtigen Schritt weiter sind. Die Praxis ist das wichtigste für uns als zukünftige Journalisten. Was mir ebenso wichtig ist, war, dass ich unbekannte Gegenden Rumäniens besucht habe. Vielen Dank für alles! Izabella Veibel: Ach ja, meine Eindrücke zu unserem Projekt: Wenn ich an unserem Projekt denke, muss ich immer lacheln... tausend Eindrücke durchwühlen meine Gedanken! Ich habe es geliebt unterwegs zu sein, ich habe es geliebt mit der Gruppe zusammen zu sein und so vieles zu lernen und zu unternehmen. Ich habe es geliebt, neue Menschen, Dinge, Sachen, Welten, Kulturen kennen zu lernen. Am meisten fehlt mir die Gruppendynamik und die gute Laune, die dort unter uns herrschte! Was ich ein bißchen schade fand, waren die kleinen Missverständnisse, die ab und zu auftauchten. Wenn man aber jetzt nachdenkt und die ganze Sache von Außen betrachtet, muss man gestehen, dass der Mensch solche Zeiten auch erleben muss. Mangel an organisatorischen Gründen habe ich keine empfunden... obwohl ich mich in Bukarest während des langen Wartens im Bus, da unser Hotel zu schwer zu finden war, ein wenig unwohl gefühlt hatte... Aber sonst finde ich, dass ich durch dieses Projekt eine Menge gelernt habe und dass ich unglaublich viel Erfahrung im Bereich des TVs sammeln durfte, und so bin ich ein Schritt meinem Traum näher gekommen, einmal beim TV arbeiten zu können...
|